Eisbahn und Thermoskanne
Eine Runde Schlittschuh, danach auf die Bank am Rand. Früh dunkel, also früh los.

Ein Kalender für Dates, erste Treffen und lange Nachmittage ohne Weinkarte. Eine Idee pro Monat, mit Dauer, Kosten und dem, was in den Becher kommt.
„Gehen wir was trinken?“ ist die bequemste Frage der Welt. Sie verlangt keine Planung, kein Wetter und keinen Gesprächsstoff, denn den liefert das zweite Glas. Wer ohne Alkohol ausgeht, merkt schnell, wie viele Verabredungen auf diese eine Frage zugeschnitten sind: Bar, Kneipe, Weinbar, dann noch eine Bar.
Dieser Kalender schlägt für jeden Monat etwas anderes vor. Orte, an denen man etwas zu tun hat, an denen man reden kann und von denen man auch nach einer Stunde gehen darf, ohne dass es seltsam aussieht. Kein einziger Vorschlag braucht eine Begründung dafür, warum du gerade nichts trinkst. Und zu jedem gibt es ein Getränk, das man mitnimmt oder vor Ort bekommt.
Zwölf Eintrittskarten. Die Monate sind Vorschläge, die meisten Ideen funktionieren auch daneben.
Eine Runde Schlittschuh, danach auf die Bank am Rand. Früh dunkel, also früh los.
Draußen grau, drinnen Palmen und feuchte Wärme. Viele botanische Gärten haben bis zum frühen Abend geöffnet.
Ein gemeinsames Budget von zehn Euro und die Aufgabe, dem anderen etwas auszusuchen.
Eine Strecke mit zwei, drei Bänken unterwegs. Reden geht nebeneinander leichter als gegenüber.
Samstag um zehn statt Freitag um zehn. Wer schlecht gelaunt frühstückt, zeigt sich auch gleich ehrlich.
Eine Decke, zwei Becher, der längste Abend des Jahres. Kein Programm außer Hinsetzen.
Ab 17 Uhr wird es leerer. Eine Bahn schwimmen, dann Pommes auf der Wiese.
Jeder bringt eine Sache mit, die er selbst gemacht hat. Auch wenn es nur ein Dip ist.
Erst gemeinsam einkaufen, dann ein einfaches Gericht. Schneiden ist ein guter Grund, nicht ständig reden zu müssen.
Ein Brettspiel für zwei verrät mehr über jemanden als drei Fragen über den Job.
Viele Häuser haben einmal pro Woche länger geöffnet. Jeder zeigt dem anderen sein Lieblingsbild.
Eine Runde durch beleuchtete Straßen, die man sonst nur aus dem Bus sieht. Kalte Hände, warme Becher.
Fast jede Stadt hat diese Orte in Gehweite voneinander. Ein Schema, kein echter Stadtplan.
Die Balken zeigen die übliche Dauer. Die Striche markieren Stellen, an denen ein Abschied ganz natürlich ist.
Beim Kochen liegt der erste Ausstieg nach dem Einkauf. Wer bis zum Essen bleibt, bleibt meistens auch zum Abwasch.



Sieben Handgriffe für das erste Treffen: von der Uhrzeit über den richtigen Satz bis zum eingebauten Ausstieg.

Ein Date im Dezember ohne Alkohol: eine Stunde durch beleuchtete Straßen, kalte Hände, warme Becher. Wie man eine Route plant, am Glühweinstand vorbeikommt und Orangen-Kardamom-Punsch für die Kanne kocht.

Ein Date im November ohne Alkohol: ein Abend im Museum, wenn es einmal pro Woche länger geöffnet hat. Jeder zeigt dem anderen sein Lieblingsbild. Mit Ablauf, Spielregel und Tee im Museumscafé.

Ein Date im Oktober ohne Alkohol: ein Nachmittag im Spielecafé, wenn es draußen regnet. Welche Spiele sich für zwei eignen, wie der Nachmittag laufen kann und ein Rezept für Chai.

Ein Date im September ohne Alkohol: erst gemeinsam in der Markthalle einkaufen, dann ein einfaches Gericht zusammen kochen. Mit Ablauf, Einkaufsregeln, Gerichtsideen und einer Apfel-Salbei-Schorle.

Was man für ein Treffen draußen kochen und mitnehmen kann: Gerichte, die lauwarm gut schmecken, die Essensthermos für kalte Tage, Schichtsalat im Glas und wie Kaltes kalt bleibt.

Ein Date im August ohne Alkohol: ein Picknick am See, bei dem jeder eine Sache mitbringt, die er selbst gemacht hat. Mit Ablauf, Packliste und einem Rezept für Beeren-Shrub mit Soda.